Astrid Lindgrens Kinderdorf in Zentralafrika
In Zusammenhang mit dem 100. Geburtstagsjubiläum von Astrid Lindgren 2007, wurde der Vorschlag gemacht, ein SOS-Kinderdorf in ihrem Namen zu errichten, um ihr Andenken zu wahren. Astrid Lindgrens Familie und die Organisation SOS Kinderdörfer begrüßten diese Idee.
Die Wahl fiel auf die Zentralafrikanische Republik, eins der ärmsten Länder der Welt. Die Zahl der Waisenkinder ist in diesem Land besonders hoch und sie brauchen genau die Fürsorge und Liebe, für die SOS Kinderdörfer sorgen. Was für ein passender Platz also für Astrid Lindgrens Kinderdorf!
2006 reiste Karin Nyman mit Vertretern von SOS Kinderdorf Schweden in die Stadt Bouar und legte dort den Grundstein für das zukünftige Kinderdorf. Seitdem hat das Projekt vielfältige finanzielle Unterstützung erfahren. Es begann mit einer Artisten-Gala in Astrid Lindgrens Welt 2007, zu der die Schweden ihren Teil beigetragen haben. Danach folgten weitere Beiträge u.a. von Astrid Lindgrens Welt, Saltkråkan AB, dem Verlag Friedrich Oetinger in Deutschland, sowie vielen anderen Unternehmen und privaten Spendern.
Das Dorf ist fertig!
Im Januar 2010 war die offizielle Einweihungsfeier, obgleich die ersten Mütter und Kinder bereits im Oktober 2009 eingezogen sind. Bei der Einweihung waren Bouars Bürgermeister, der Präsident der Zentralafrikanischen Republik und viele glückliche und erwartungsvolle Menschen aus der Gegend dabei. Vertreter der SOS Kinderdörfer in Schweden und Afrika durften natürlich nicht fehlen, und mit ihnen kamen mehrere Angehörige von Astrid Lindgren, sowie Mikael Ahlerup, stellvetretender Dirketor für Astrid Lindgrens Welt, sowie diverse private Sponsoren. (Alle mitgereisten Sponsoren sind selbst für ihre Reisekosten aufgekommen). Mikael Ahlerup hatte eine große Tasche Pippi-Puppen mitgebracht, für jedes Kind im Kinderdorf eine. Auch die Geschenke der anderen Schweden lösten große Begeisterung aus – Taschenlampen, Stifte, Kreide, Schreibblöcke und Fußbälle.
- Das Besondere an den SOS Kinderdörfern ist die Art und Weise, wie sie sich um die Waisenkinder kümmern, indem sie sie eigene Ersatzfamilien gründen lassen. Sie bekommen eine neue Mutter, häufig für den Rest ihres Lebens, und neue Geschwister, die genau wie sie als Waisen in das Dorf gekommen sind. Das Dorf hat mit seinen zwölf Familienhäusern eine überschaubare Größe. Die Kinder sind dort geborgen. Es gibt eine Grundschule und eine Krankenstation, die auch den Kindern und kranken Erwachsenen aus der Umgebung offen steht. Darüberhinaus betreibt das SOS Kinderdorf ein familienstärkendes Programm für die Armen und Bedürftigen außerhalb des Dorfes, um zu verhindern, dass noch mehr Kinder zu Waisen werden. Ein SOS Kinderdorf verändert tatsächlich die Lebenssituation einer ganzen Region, sagt Karin Nyman, Astrid Lindgrens Tochter.
Jetzt beginnt die langfristige Aufgabe, das Kinderdorf zu betreiben und betroffenen Kindern zu einem guten Leben zu verhelfen. Wenn Sie mehr über die Arbeit von SOS Kinderdörfern erfahren wollen, klicken Sie hier: www.sos-kinderdoerfer.de
Werden Sie Pate!
Möchten auch Sie diese fantastische Organisation unterstützen? Dann werden Sie Pate in Astrid Lindgrens Kinderdorf, indem Sie sich hier anmelden:
www.sos-kinderdoerfer.de/Patenschaft/Dorfpatenschaft/Pages/default.aspx
www.sos-kinderdoerfer.de/Patenschaft/kindpatenschaft/Pages/default.aspx
















